Kurzfilm
Wer Augen hat zu sehen, …

Die Menschlichkeit einer Gesellschaft
zeigt sich nicht zuletzt daran,
wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht.

Anonym

 

Frau Dr. Affolter begrüßt das Kurzfilm-Projekt
von Wer Augen hat zu sehen, … als Anregung zu einer Diskussion über Menschen mit Hirnschädigung.

Die Daten

Produktionsleitung:
Buchhaltung:
Michele Hirsig – www.michelehirsig.com
Aufnahmeleitung:
Regisseurin:
Giovanna Salabè – www.giovanna-salabe-actress.de
SchauspielerInnen: 3 HauptdarstellerInnen, 3 NebendarstellerInnen
2 Komparsen
Filmteam: Regisseurin (s. Oben), Director of Photography, Schwenker, Beleuchter, Tonmeister, Masken- und Kostümbildner, Hairstylist und Szenenbildner/Requisite, in Zusammenarbeit mit www.ssfv.ch.
Assistenz/Volontäre
Filmaufbau: 2 Erzählstränge
Filmlänge: ca. 30 Minuten
Drehort: Bergdorf im St. Galler Raum, Kletterwand im Freien
Drehzeitraum: 1 Woche
Voraussichtliche Dreharbeiten: Sommer 2020
Kosten- und Finanzierungsplan: 21.518 CHF
Website + Social Media: www.kurzfilm-wer-augen-hat.de FB + Youtube
Teilnahme bei Kurzfilmfestivals: Internationale Kurzfilmtage Winterthur
Internationaler Kurzfilmfestival Bern

Inhaltsverzeichnis

Einführung
 1-Die Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung
 2-Dr. Affolter und das Affolter-Modell® – Auszug aus H. Becker Dissertation
 3-Der Kurzfilm – Wer Augen hat zu sehen, …
 4-Leitung – Michele Hirsig, Giovanna Salabè
 5-Schauspieler
 6-Casting
 7-Filmteam
 8-Assistenz/Volontäre
 9-Filmszenen
10-Drehort
11-Sachkosten
12-Zeitplan
13-Ausblick in die Zukunft

Einführung

Das Drehbuch zum Kurzfilm Wer Augen hat zu sehen, … entstammt der Feder der deutsch-italienischen Autorin, Regisseurin und Schauspielerin Giovanna Salabè. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Produktionsleiterin, Schauspielerin und Regisseurin Michele Hirsig wird das Projekt, das in der Schweiz spielt und gedreht wird, in die Tat umgesetzt.

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung, einer Vereinigung von Fachpersonen und Angehörigen aus St. Gallen, die sich für die Lösung von Problemen bei Wahrnehmungsstörungen einsetzt, wird eine Finanzierung beantragt.

Das Affolter-Modell® dient als Bindeglied zwischen dem Filmprojekt von Giovanna Salabè und Michele Hirsig und der Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung.
Das Therapie-Modell wird bei Kindern mit angeborener Wahrnehmungsstörung und bei Kinder und Erwachsenen mit erworbener Hirnschädigung angewandt, wie dies bei Unfällen, Schlaganfällen u.ä. der Fall ist.
Es wurde in den siebziger Jahren von Dr. phil Félicie Affolter und ihren MitarbeiterInnen in St. Gallen in die Wege geleitet, was zur Gründung der Stiftung Zentrum für Wahrnehmungsstörungen, der Sonderschule für Kinder mit Wahrnehmungsstörungen und letztendlich der Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung selbst führte.

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1-Die Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung

Die Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung ist die in der Schweiz führende Organisation / Trägerschaft für alle Aktivitäten im Bereich der fachkompetenten Arbeit mit dem Affolter-Modell®. Ziel der APW ist es, die Erkenntnisse aus der jahrelangen Forschungsarbeit von Frau Dr. F. Affolter und ihren Mitarbeitenden und das daraus entstandene Entwicklungs- und Therapiemodell sowohl den direkt Betroffenen und ihren Angehörigen, als auch den Fachpersonen und den mit diesen Problemen konfrontierten Institutionen im Erziehungs- und Gesundheitswesen zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck organisiert und fördert sie die Fort- und Weiterbildung von Fachpersonen und Angehörigen von Menschen mit Wahrnehmungsstörungen und unterstützt die Forschung auf diesem Gebiete. Weiter unterstützt sie Initiativen zur Schaffung adäquater Erziehungs-, Bildungs- und Therapieangebote für Kinder und Erwachsene sowie geeignete Wohn-, Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten für Erwachsene.
Instruktoren und Referentinnen verfügen über die notwendige Anerkennung im Affolter-Modell® nach den Qualitätsrichtlinien der APW.

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2-Dr. Affolter und das Affolter-Modell® – Auszug aus H. Becker Dissertation

5.2. Entstehungszeit und Hintergrund des Affolter-Modells®
http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/becker-heidrun-2010-07-19/HTML/chapter5.html

„Das Affolter-Modell® entstand in der Auseinandersetzung mit der Frage, wie Sprachstörungen und andere nicht-sprachliche Leistungen zusammenhängen. Félicie Affolter, klinische Psychologin, Logopädin, Lehrerin und Gehörlosenlehrerin, erhielt 1962 den Auftrag, am Kantonsspital in St.Gallen, Schweiz, eine Abteilung zur Erfassung und Behandlung von Kindern mit Hörstörungen aufzubauen. Es wurden ihr jedoch viele Kinder überwiesen, die keine Hörstörungen auswiesen, sondern Sprachstörungen und andere Auffälligkeiten. Sie hatten Diagnosen wie Autismus, Verhaltensstörungen, emotionale Störungen, Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizit etc. Es mussten also andere Ursachen für die Sprachstörungen vorliegen, als die Beeinträchtigung des Hörens (Ehwald, Hofer 2001, S. 84). (…) Man stellte fest, dass die Kinder mit Sinnesschädigungen die gleichen Leistungen aufwiesen wie gesunde Kinder, wenn ihnen die Aufgaben nicht in der geschädigten Modalität gestellt wurden; (…) Die sprachgestörten Kinder hingegen zeigten Schwierigkeiten beim Lösen komplexer Aufgaben, unabhängig in welcher Modalität sie angeboten wurden. (…)
Affolter und Stricker zogen daraus die Schlussfolgerungen (1980, zitiert nach Ehwald, Hofer 2001, S. 85), dass: „… die Probleme im taktil-kinästhetischen Bereich mit den Sprachstörungen in Zusammenhang stehen und das Ausmaß gespürter Erfahrungen kritisch ist für das Erlangen komplexerer Leistungen.“(…) Affolter zieht daraus den Schluss, dass die Entwicklungsstufen nicht in einem direkt-hierarchischen Zusammenhang stehen, sondern es vielmehr die „zunehmende Erfahrung gespürter Interaktion“ ist, die komplexe Leistungen ermöglicht (ebenda). (…) In der Behandlung soll deshalb nicht die fehlende oder auffällige Leistung erarbeitet werden, sondern ausgeweitete und angemessene gespürte Interaktionserfahrungen ermöglicht werden. Die gewünschten Leistungen würden sich dann verbessern, obwohl sie nicht direkt geübt wurden. Die Therapie wird auch als „Geführte Interaktionstherapie“ bezeichnet. (…)
(1)Becker, Heidrun: Entwurf einer Theorie des körper- und leibbezogenen Lernens am Beispiel von Therapieansätzen aus der Ergotherapie und Physiotherapie; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät IV , publiziert am 23.09.2010, urn:nbn:de:kobv:11-100177024, S. 86-87)
2)Ehwald W, Hofer A: Das Affolter-Modell. Forschungsergebnisse – Entwicklungsmodell – Anwendung. In: Fröhlich A, Lamers W, Heinen N: Schwere Behinderung in Praxis und Theorie – ein Blick zurück nach vorn. Düsseldorf: verlag selbstbestimmtes l e ben 2001, S. 83-99
3)Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE) e. V. (Hrsg.). Das Affolter-Modell. Gespürte Inter- aktion im Alltag als Wurzel der Entwicklung. Karlsbad: 2006a

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3-Der Kurzfilm spielt in der Schweiz

Von der Bühne des Lebens fallen
Ein Filmprojekt um Wahrnehmungsstörung und Hirnschädigung und in diesem Zusammenhang um die Veranschaulichung des Affolter-Modell® ist ein Vorhaben, das nicht in unsere Zeit zu passen scheint. Eine Zeit, in der alles erst wertvoll ist, wenn es maßgeschneidert und zielgerichtet ist und sinnvoll und erstrebenswert erscheint, wenn es vorgeformten Erwartungen entspricht.

Doch auch in unserer Zeit kann man mit einer Behinderung geboren werden oder auf Grund eines Unfalls oder eines Schlaganfalls eine Hirnschädigung erleiden und somit von der Bühne des Lebens fallen. Man fällt von der Bühne in eine andere Dimensionen des Lebens.

Eine besondere Gesellschaft
Eine Gesellschaft, die Zeit und Geld dafür einsetzt, die Behinderung eines Menschen in dem Maße zu verringern, dass seine Lebensqualität wesentlich verbessert wird, ohne allerdings dass dieser Mensch von da an von größerem ökonomischen Nutzen für die Gesellschaft ist als vor der Behandlung, ist eine besondere Gesellschaft. Frau Dr. Affolter, ihre Mitarbeiter, u.a. die Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung, und viele weitere Therapeuten anderer Behandlungsmethoden bei Behinderung haben maßgeblich dazu beigetragen eine derartige Gesellschaft zu formen.

Die Forschungen über das Behandlungskonzept wurden 10 Jahre lang vom Schweizer Nationalfonds unterstützt.

Eine Ehrung an die Begründerin
einer avantgardistischen Therapiemethode

Félicie Affolter selbst zu der Protagonistin Dr. Affolter des fiktiven Kurzfilms zu machen, möchte die Begründerin einer avantgardistischen Therapiemethode würdigen.
Die im Erzählstrang angedeuteten Lebensumstände entsprechen im Grunde der Wirklichkeit: Frau Dr. Affolter ist über 90jährig, stark sehbehindert und lebt allein in einem Dorf bei St. Gallen. Ihre Dozententätigkeit hat sie, dank der erfolgreichen Anwendung ihrer eigenen Methode auf sich selbst und somit der Bewältigung aller Mikro-Handlungen des Alltags, bis ins hohe Alter ausgeübt.
Diese Tatsachen besitzen Ausdrucksstärke und werden im Wechsel mit dem fiktiven Teil in Wer Augen hat zu sehen, … mit den Mitteln der Kunst verwoben.
Am Ende bleibt das Unsichtbare im Raum stehen: Lebensbejahung und Hoffnung.
Durch ihre Lehrtätigkeit über Generationen hinweg hat Frau Affolter nämlich nie den Kontakt und das Interesse für die Jugend und den Zeitgeist verloren.
(Informationen über Mitarbeiter von Dr. Affolter erhalten.)

Der Kurzfilm – als Teil des Film-Projekts Schlaganfall® – spielt in der Schweiz
Der Kurzfilm Wer Augen hat zu sehen, … versteht sich als einer von fünf Kurzfilmen, die zum Film-Projekt Schlaganfall® zusammengefügt werden und unter Umständen zu einem einzigen Langfilm zusammengeschnitten werden können.

Die Kurzfilme entsprechen den einzelnen Erzählsträngen des Gesamt-Plots und sind gleichzeitig eigenständige Gebilde, die ihre künstlerische Autonomie als Spielfilm besitzen.

Wer Augen hat zu sehen, … wird als erster Film dieser Reihe gedreht und spielt als einziger in der Schweiz.

Eine Affolter-Therapeutin erleidet einen Schlaganfall
Eine wahre Begebenheit

Der Gesamt-Plot des Film-Projekts Schlaganfall® erzählt von der wahren Geschichte der Renate H., Affolter-Therapeutin im Ruhestand, die in jungen Jahren zur Entwicklung des Affolter-Modell® beigetragen hatte. Nach dem eigenen Schlaganfall und endlosen Kämpfen gegen Ärzte und Krankenkassen wird sie schließlich selbst mit jener Therapie behandelt, mit der sie über 40 Jahre Schweizer Kinder behandelt hatte.

Dr. Affolter und der Kletterer
Ein fiktiver Erzählstrang

Der wahren Begebenheit aus Schlaganfall® wurde mit dem Kurzfilm-Projekt Wer Augen hat zu sehen, … ein fiktiver Erzählstrang beigefügt, in dem die Figur der Dr. Affolter selbst agiert und zu Wort kommt. Der Zuschauer erhält somit einen Einblick, wenn auch fiktiv, in den persönlichen Alltag der Begründerin des Therapiemodells, in dem durch das abschließende Gespräch eine Brücke zu ihrer bis ins hohe Alter praktizierten Dozententätigkeit geschlagen wird.
Darüber hinaus bildet die zweite Erzählstrang-Hälfte, diejenige mit dem kletternden und später im Rollstuhl sitzendem jungen Schweizer, das Bindeglied zu den weiteren vier Kurzfilmen und dem Gesamt-Plot. Der Schweizer Kletterer wird nach seinem Sturz in dem selben Therapiezentrum behandelt, in dem Renate H., Protagonistin des Gesamt-Plots, behandelt wird.

Der Patient muss eine Leidenschaft
für das Ziel entwickeln

Der Kletterer klettert seine Wand hoch und Dr. Affolter geht zu ihrem Haus die Dorfstraße hoch. Beide scheinen als Metapher für das erreichen eines Zieles zu stehen. Beide steigen mit Leidenschaft zu ihren Zielen hoch. Auch der Patient muss eine Leidenschaft für das Ziel entwickeln und nicht ein Ziel haben, das für ihn Leiden schafft! J. Söll und B. Sandner beschrieben dies näher in ihrem Aufsatz Informationen spürbar machen.

Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung
Die APW ist an einer Mitwirkung bei dem Kurzfilm-Projekt interessiert, um die Aufmerksamkeit des allgemeinen Publikums auf Menschen mit Behinderung, auf deren Akzeptanz in der Gesellschaft und auf deren Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben zu richten.

Darüber hinaus ist eine derartige Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Gesichtspunkten von entscheidender Bedeutung für die Qualität des Kurzfilms. Die Schauspielerinnen in den Rollen der Dr. Affolter und der Affolter-Therapeutin sollen eine fachgerechte Schulung in die Therapiemethode erhalten. Nicht nur das Fachpublikum soll sich mit Professionalität konfrontiert sehen.
Darüber hinaus steht die Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung beratend zur Seite, wenn es darum geht, in allen Mikro-Handlungen der Protagonistin die wesentlichen Aspekte des Affolter-Modell® zu erarbeiten und anzuwenden.
Durch das Kurzfilm-Projekt kann unter Umständen der Bekanntheitsgrad dieser und anderer Therapiemethoden gesteigert werden.

Das Affolter-Modell® wird unbemerkt
zum Protagonisten

Der Erzählstrang von Wer Augen hat zu sehen, … ist bewusst einfach und linear gehalten. Eine ältere sehbehinderte Dame geht einkaufen und backt einen Kuchen für ihre Gäste.
Bei einer Wahrnehmungsstörung, wie sie auch bei der Beeinträchtigung der Sehkraft vorliegt, ist der springende Punkt nämlich, dass wir die Virtuosität unseres Alltags erst dann bemerken, wenn sie uns abhanden gekommen ist. Dies ist der Zeitpunkt, in dem Therapiemaßnahmen zum Tragen kommen.
Der lineare Erzählstrang gibt unzählige Gelegenheiten dazu, die schwindende Virtuosität des Alltags zu zeigen und wie diese dank des Affolter-Modell® kompensiert wird. Durch stets gezielte Nahaufnahmen der Filmkamera werden diese wertvollen Momente eingefangen. Der Rucksack muss beim Einkauf auf- und wieder zugeschnürt, der Käse eingepackt werden, die Türklinke des Ladens muss hinunter gedrückt, die Türe aufgezogen werden und weitere unzählige Mikro-Handlungen der Protagonistin, die unbemerkt ihren und unser aller Alltag ausmachen.

Das Fachgespräch, das sich während der Geburtstagsfeier entwickelt, dient auch dazu, über Entstehungszeit, Entwicklungsmodell und Theorie des Affolter-Modell® aufzuklären.

Alle wesentlichen Aspekte des Affolter-Modell®
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung werden all jene Aspekte des Affolter-Modell® ausgearbeitet, die in die Mikro-Handlungen der Protagonistin Dr. Affolter eingebaut werden können.
Die notwendigen Informationen für die Interaktion und die nicht verbale gespürte Interaktion können zum Beispiel beim Einpacken des Einkaufs und beim Aufsperren der Gartentür gezeigt werden. Das Berühren einer stabilen Umwelt kommt zum Tragen, wenn die Protagonistin in Panik gerät und die Affolter-Therapeutin und Nachbarin ihr durch ihren Körper die beruhigende stabile Umwelt bietet. Das professionelle Führen nach Affolter mit all seinen Varianten wird dementsprechend beim Aufschließen der Haustür und bei den verschiedensten Aktivitäten in der Küche therapeutische Realität.
Nicht zuletzt können bei der Kletter-Aktivität des jungen Schweizers Aspekte des Affolter-Modell® in jener Form gezeigt werden, etwa die taktile Information durch die Interaktion und dessen Verbindung zur Bildung von Hypothesen, wie sie bei einem gesunden Menschen ablaufen.
Eine große Auswahl an Fachbüchern und Filmen zum Thema sind auf der Website der APW zu finden.

Affolter-Therapeuten, mehr als nur Anwender einer Methode
Jenseits aller professionellen Aspekte der Methode und ihrer Techniken ist für den Erfolg der Therapie die Menschlichkeit des Therapeuten entscheidend. Empathie und Liebenswürdigkeit können nicht unterrichtet werden, diese bringen die Therapeuten dank ihrer eigenen Lebenserfahrung schon mit.
Die Schauspielerin in der Rolle der Affolter-Therapeutin wird diese Menschlichkeit zum Vorschein bringen.

Zusammenfassung
Der Kurzfilm Wer Augen hat zu sehen, … scheint auf den ersten Blick eine einfache und lineare Geschichte zu beschreiben.
Bei einer genaueren Auseinandersetzung mit dem Affolter-Modell® erkennt man dessen Vielschichtigkeit und sieht wie unterschiedliche Aspekte des Modells miteinander verwoben werden.
Alle wesentlichen Aspekte der Therapiemethode aus St. Gallen werden in einem einfachen Alltagsgeschehen dargestellt und sind gleichzeitig Teil eines sinnvollen Gesamtgeschehens, dem Geburtstag der Protagonistin. Die Gäste der Feier sind alte und neue Patienten und ehemalige und angehende Therapeuten. Es handelt sich also um ein generationenübergreifendes Treffen, bei dem Vieles um die Therapiemethode herum erklärt und geklärt werden kann, für alle Gäste, auch diejenigen im Kinosaal.
Durch die Naturaufnahmen bekommt der auf das Affolter-Modell® konzentrierte Plot einen Ausblick in die Außenwelt und eine Verwurzelung in der Schweiz.
Der Kletterer zeigt mit seiner Freizeittätigkeit wie jedermanns Alltag auch Gefahren birgt und wie folglich das Affolter-Modell® anfangs ungewollt doch dann ersehnt und willkommen in jedermanns Alltag gelangen kann.
Nicht zuletzt beweist die Protagonistin und Begründerin der Therapiemethode mit dem eigenen Leben, dass unser Gehirn nie aufhört zu lernen und ein Leben lang formbar ist (www.hirnliga.ch) .
Eine lebensbejahende Geschichte voller Hoffnung und Liebe zum Leben.

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4-Leitung

Die Leitung des Kurzfilm-Projekts obliegt Michele Hirsig als Produktionsleiterin und Verantwortliche der Buchhaltung, sowie Giovanna Salabè als Autorin des Drehbuches, Regisseurin und Leiterin der Film-Aufnahmen.
Michele Hirsig ist Schweizer Staatsbürgerin und in der freien Film- und Theaterszene tätig. Giovanna Salabè ist Deutsch-Italienerin und als Autorin, Regisseurin und Schauspielerin freiberuflich tätig.

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5-Schauspieler

Schauspielrollen Figuren
Dr. Affolter Begründerin des Affolter-Modell® in ihren 90zigern
Affolter-Therapeutin Von Dr. Affolter ausgebildete Therapeutin und Nachbarin
Kletterer Junger Schweizer Kletterer, der einen Unfall hat und eine Hirnschädigung erleidet, Gast bei der 90 Jahre Feier
Verkäuferin Verkäuferin des Gemischtwarenladens des Bergdorfes
Ehemaliger Schüler von Dr. Affolter Gast bei der 90 Jahre Feier
Ehemalige Schülerin von Dr. Affolter Gast bei der 90 Jahre Feier
2 Gäste Gast bei der 90 Jahre Feier

Hauptrollen
Im Rahmen eines Castings für die 3 Hauptrollen der Dr. Affolter, der Affolter-Therapeutin und des Kletterers werden Schweizer SchauspielerInnen aus dem Raum St. Gallen ausgewählt. Es wird erwartet, dass sie sowohl das Schweizer-Deutsche als auch das Hoch-Deutsche beherrschen.

Auf Grund der Nähe zum Drehort, ein Bergdorf in der Umgebung von St. Gallen, wird Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung mit privater Unterstützung von Freunden und Bekannten gewährleistet.

Es wird nach einem im Detail ausgefeilten Arbeitsplan an 7 Tagen in Folge gedreht.

Nebenrollen und Komparsen
Zeitgleich zum obengenannten Casting werden, unter den selben Bedingungen, auch die Nebenrollen ausgewählt.

Ihr Engagement bezieht sich auf einen einzigen Drehtag.

Angaben zu Löhnen wurden der Website des Berufsverbandes SSFV – Schweizer Syndikat Film und Video entnommen.

Affolter-Schulung
Die Rollen von Dr. Affolter und der Affolter-Therapeutin erfordern eine Einführung in das Affolter-Modell®. Viele Nahaufnahmen werden sich auf die Hände dieser beiden Schauspielerinnen richten. Sowohl in den Augen des Fachpublikums, als auch in denen des durchschnittlichen Kinobesuchers soll die Tätigkeit der Hände glaubwürdig und professionell wirken.

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6-Casting

Für das Casting wird auf das Angebot des Berufsverband SSFV – Schweizer Syndikat Film und Video zurückgegriffen.

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7-Filmteam

Weitere Filmbeteiligte spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung eines Kurzfilms. Der Director of Photography, Schwenker und Beleuchter sind notwendig, um die Qualität der Filmaufnahmen sowohl in künstlerischer als auch in technischer Hinsicht zu gewährleisten. Es ist somit gerechtfertigt sie als höchste Posten im Finanzierungsplan aufzulisten.
Tonmeister und Masken-, Kostümbildner und Hairstylist und Szenenbildner und Requisiteur sind weitere wesentliche Figuren am Drehort. Um die Kosten in Grenzen zu halten wurden die Aufgaben des Masken-, Kostümbildners und Hairstylisten und die des Szenenbilds und der Requisite auf jeweils einen Akteur zusammengefasst.

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8-Assistenz/Volontäre

Auf Grund des Bekanntheitsgrades des Affolter-Modell®, vor allem im St. Galler Raum, wird mit breiter Unterstützung der Bevölkerung für den Aufgabenbereich von Assistenz und Volontären gerechnet. Im Rahmen des Finanzierungsplanes kann kein Posten dafür in Anspruch genommen werden.

Allerdings kann mit privater Unterstützung ein Aufwandsentschädigung in noch unbekannter Höhe geleistet werden.

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9-Filmszenen

Die Dreharbeiten zum Kurzfilm sehen sechs Spielszenen vor.
1. An der Theke des Gemischtwarenladens
2. Die Dorfstraße bergauf, auf dem Weg zum Bauernhaus
3. Vor der Gartentür und der Haustür des Bauernhauses
4. In der Küche des Bauernhauses
5. Im Wohnzimmer des Bauernhauses
6. Kletterwand im Freien im St. Galler Raum

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10-Drehort

Ein Bergdorf und eine Kletterwand im Freien beide aus dem Raum St. Gallen sollen als Drehort für die sechs Hauptschauplätze dienen.

Hauptschauplätze: Gemischtwarenladen, Dorfstraße, kleines, altes Bauernhaus mit Garten, Küche und Wohnzimmer und Kletterwand im Freien.

Den Besitzern des Gemischtwarenladens und des Bauernhauses kann nur eine geringe Aufwandsentschädigung geleistet werden.

Auf Grund des Bekanntheitsgrades des Affolter-Modell®, vor allem im St. Galler Raum, wird mit breiter Unterstützung der Bevölkerung gerechnet.

Dank des Engagements der Projektleitung wird über Social Media wie Facebook, Instagram, Twitter und die projekteigene Website ein Aufruf dazu weite Verbreitung finden.

Gemischtwarenladen
Vor der Theke des Gemischtwarenladens packt Dr. Affolter Käse, Butter, Mehl, Milch und Zucker in ihren Rucksack ein, sie zahlt und verlässt den Laden. Als stark sehbehinderter Mensch gelingt ihr das Dank der Anwendung des Affolter-Modell®.

Dorfstraße
Dr. Affolter geht an einem Stock den beschwerlichen Weg bis zu ihrem Bauernhaus hoch.

Gartentür und Haustür von Dr. Affolters Haus (Altes kleines Bauernhaus)
Die bejahrte Dame und Begründerin des Affolter-Modell® schließt mit extremer Sorgfalt die Gartentür auf. Vor der Haustür angelangt, gelingt es ihr allerdings nicht, auch diese Tür aufzuschließen, und sie gerät in Panik. Glücklicherweise wird sie von einer Nachbarin, die gleichzeitig Affolter-Therapeutin ist, unterstützt: Ihre Hände werden dank des Affolter-Modell® geführt, sie kann den Schlüssel umdrehen und beide Frauen treten ins Haus ein.

Küche von Dr. Affolters Haus
Dr. Affolters Nachbarin und sie selbst sind nun dabei einen Kuchen zu backen. Nun versteht man wofür der Einkauf gedacht war. Nicht nur für einen Fachkundigen erscheint diese Tätigkeit als ein Geschehnis (Fachbegriff aus dem Affolter-Modell®). Jeder Griff, jeder Handlung ist Teil einer sinnvollen und zielgerichteten Unternehmung: Es steht eine Feier mit Gästen bevor.

Wohnzimmer von Dr. Affolters Haus
Dr. Affolters 90zigster Geburtstag wird gefeiert! Einige ihrer ehemaligen Schüler, Patienten und angehenden Therapeuten sind versammelt, um ihr zu gratulieren. Das feierliche Treffen verwandelt sich in ein Gespräch über das Affolter-Modell® und seine Entstehung. Dr. Affolter steht Rede und Antwort.

Kletterwand im Freien im St. Galler Raum
Ein junger Kletterer klettert in seiner Freizeit an einer Kletterwand im Freien hoch.

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11-Sachkosten

Kostüm, Requisite, Szenenbild, Digitales Filmmaterial, Filmkameraverleih und allgemeine Beiträge erfordern Ausgaben im Bereich der Sachkosten.

Für Kostüm, Requisiten, Szenenbild und Digitales Filmmaterial fallen verhältnismäßig wenig Sachkosten an. Dies ist begründet durch die Tatsache, dass bei deren Beschaffung mit der breiten Unterstützung von Freunden, Bekannten und der Bevölkerung aus dem St. Galler Raum gerechnet wird.

Dank des Engagements der Projektleitung wird über Social Media wie Facebook, Instagram, Twitter und die projekteigene Website ein Aufruf dazu weite Verbreitung finden.

Die allgemeinen Beiträge wie der einer Haftpflichtversicherung wird wie alle anderen gesetzlichen Anforderungen eingehalten.

Der Filmkameraverleih ist der höchste Posten unter den Sachkosten. Die Qualität der Filmkamera ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Aufnahmen.

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12-Zeitplan

Anfang der Arbeit nach Genehmigung der Fördergelder
1 – Dauer – 1 Woche – Produktionsleitung: Michele Hirsig
1a – Casting der SchauspielerInnen
1b – Verträge mit allen Filmbeteiligten und Schauspielern abschließen
1c – Detaillierten Drehplan und Arbeitsplan erstellen und verteilen
1d – Suche der Drehorte im Raum St. Gallen
1e – FB und Youtube Präsenz einrichten
2 – Dauer – 1 Woche – Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung
2a – Affolter-Schulung für die Schauspielerinnen der Dr. Affolter und Affolter-Therapeutin
3 – Dauer 1 Woche – Aufnahmeleitung: Giovanna Salabè
3a – Voraussichtliche Dreharbeiten Sommer 2020

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13-Kurzfilmfestivals Bern und Winterthur
Ausblick in die Zukunft

Nach Beendigung der Dreharbeiten wird im Rahmen eines neuen Fördermittelantrages an der Postproduktion und dem Schnitt des Kurzfilms gearbeitet.

Im Anschluss zu diesem ersten Kurzfilm werden weitere vier Kurzfilme erstellt, die in den folgenden Jahren zu dem Gesamtprojekt Schlaganfall®  künstlerisch weiterentwickelt und zusammengefügt werden.

Ungeachtet dessen wird noch vor den Arbeiten an dem Gesamtprojekt der Kurzfilm als eigenständiges Kunst-Produkt bei dem Internationalen Kurzfilmfestival Bern und den Internationalen Kurzfilmtagen in Winterthur eingereicht.

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